[Rezension] The future of us (Jay Asher & Carolyn Mackler)

Geschreiben von Danielaauf6. Oktober 2012 in Rezensionen |

Emma und Josh sind beste Freunde und teilen alles miteinander. Na ja, eigentlich waren sie beste Freunde, doch seit Josh verraten hat, dass er eigentlich mehr will, ist alles seltsam geworden zwischen ihnen. Trotzdem sind beide aufgeregt, als Josh eine AOL-Cd bekommt, mit der man sich einen E-Mail-Account anlegen und ins Internet gehen kann. Doch als Emma sich mit dieser Cd einen Account anlegt, öffnet sich eine ihr unbekannte Internetseite: Facebook. Sie und Josh sind sofort fasziniert von der Seite, halten sie aber gleichzeitig auch für einen schlechten Scherz: immerhin zeigt die Seite das Leben der beiden 15 Jahre in der Zukunft, also 2012.
Facebook zeigt den beiden, wie ihr Leben gerade 15 Jahre in der Zukunft verläuft, wo sie wohnen, was sie beruflich machen, mit wem sie befreundet oder gar verheiratet sind. Während Josh mit seiner Zukunft mehr als zufrieden ist, hat er doch das hübschste Mädchen der Schule geheiratet, möchte Emma sie am liebsten ändern, denn sie ist arbeitslos und nicht glücklich in ihrer Ehe. Sie versucht, Veränderungen herbeizuführen, was ihr auch gelingt. Leider hat sie dabei jedoch außer Acht gelassen, dass nicht nur ihre, sondern auch Josh’s Zukunft verändert wird. Als wäre alles nicht schon kompliziert genug in Emmas Leben…

Leider bin ich persönlich ein bisschen enttäuscht von dem Buch. Ich hatte es mir Anfang des Jahres aus den USA mitgebracht, mittlerweile ist es auch auf Deutsch erschienen. Ich war von dem Konzept fasziniert, da entdecken zwei durchschnittliche Teenager 1996 die Seite Facebook, die noch gar nicht existiert und können das erkunden, was für uns heute Alltag ist. Meiner Meinung nach hätte das Autorenduo aber mehr aus der Geschichte machen können. Alles dreht sich um Beziehungen, wer mit wem und warum. Das wird auf die Dauer etwas eintönig. Andererseits: Mit 15, 16 geht es doch sehr viel um solche Dinge, also dürfen diese Aspekte in einem YA-Roman nicht fehlen. Trotzdem sollte es nicht ausschließlich darum gehen. Amüsant hingegen sind die kleinen Einblicke, die man als Leser in den Teenager-Alltag von 1996 erhält. [Anmerkung: Ich bin genau so alt wie die Protagonisten, war 1996 16, kann mich also noch gut daran erinnern. Computer? Gab's ja, aber Internet? Handy? Kannte ich nicht.] Lustig fand ich die Hinweise auf die ersten Handys, die Skateboard-Kultur und die vermaledeiten Scrunchies. Das waren damals sehr hippe Haarbänder, oft aus Samt und so komisch groß und fluffig. Heute ein No-go, damals hatte ich aber auch etliche… Sehr erwachsen hingegen ist die Botschaft, die das Buch trasportiert: Konzentriere Dich auf das Hier und Jetzt, versuche, die richtigen Entscheidungen zu treffen und lasse Deinen Verstand ab und an auch mal außer Acht. Selbst wenn man die Zukunft kennt und vielleicht auch verändern kann, sind die Menschen, die einen jetzt gerade umgeben, viel wichtiger. Die Dinge werden geschehen, wie sie geschehen, und wen kümmern Geld oder Status? Wichtig ist, dass man mit den Menschen zusammen ist, die man liebt. Das erkennen am Ende auch Emma und Josh.

Fazit:
Das Buch ist leider hinter meine Erwartungen zurückgeblieben, obwohl ich auch nicht so genau sagen könnte, was genau ich erwartet habe. Aber nicht das. Leider. Auch von “Tote Mädchen lügen nicht” war ich schon nicht so begeistert. Nun ja. Deswegen kann ich leider nur drei von fünf möglichen Wollknäuel geben.

 

 

Jay Asher/Carolyn Mackler: The future of us.
Razorbill (Penguin Group), 2011
356 Seiten

Emma and Josh are best friends and share everything with each other. Or to be more correct, did share everything with each other until the day when Josh revealed his true feelings for Emma. Since then everything has been a bit awkward. But when Emma gets a computer and Josh sets her up with an AOL-account, and they discover a strange webpage when they first log in, it brings them closer together again.They have access to a site called facebook. It shows their lives in 15 year, in posts and pictures, what they work, who they are friends with and who they married. Josh is pretty happy with his future because he married the prettiest girl in the school and got an incredibly good job. Emma on the contrary is unemployed an not happy at all in her marriage. She tries desperately to make changes in her future life and forgets that these changes influence Josh’s future as well… And that makes her nowaday’s life even more complicated…

I have to admit that I am a little bit disappointed because I expected something else and more from the book. I was thrilled by the setup and the basic story, two teenagers being able to discover facebook back in 1996 when it didn’t even exist. But the authors could have made more out of the story, instead everything is just about relationships and who is with who now. Seems a little shallow an monotonous to me. On the other hand: isn’t that what’s on teenager’s minds when they are 15, 16 years old? So it is logical that you can’t miss out on thse things in YA fiction, but limit it to that? Very amusing and sometimes even hilarious are the insights you as a reader get on a normal teenager’s life in 1996. [Note: I am the same age as the two main characters, 1996 I was 16, so I can absolutely relate to some of those things. Computers? Yeah, they were around. Cell phones? I didn't even know they existed.] The funniest things for me were little things like the first cell phones, the music they listened to and the srunchie. Yes, I did have several of those ugly things…
The meaning behind all that transported in “The future of us” on the contrary is very mature: Concentrate on the time you are living in don’t overthink the future. What will be will be. Just try to make the right decisions for now. And even though you could change the future, the people surrounding you now are more important. The most important thing is to be with the people who you love and who love you back. Finally Emma and Josh realize that, too.

Conclusion:
The book didn’t satisfy my expecations, although I can’t really say what I expected. Something different, I’m afraid to say. And I have to say that I didn’t like “13 reasons why” not that much either. So it is. For that reason I can only reward the book with three out of five balls of wool. (see above)

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